Der Garten bewahren

17.05.2026

Heutzutage gibt es viel Aufmerksamkeit für Künstliche Intelligenz. Wie sieht eine Welt mit KI aus? Wie würde unsere Gesellschaft mit Androiden aussehen? Seit Jahren wird diese Frage schon in Filmen behandelt – zum Beispiel in den Welten von Star Wars und Star Trek. Dabei kommt immer wieder die Frage auf: Was macht uns wirklich menschlich, wenn Androiden den Menschen so ähnlich sein könnten?

3-CPO und R2D2 auf Endor mit einem Ewok

Was macht uns Menschen überhaupt aus? In 1. Mose 1,26–28 sehen wir, dass Menschen – Männer und Frauen – nach Gottes Ebenbild geschaffen sind. Wir sind dazu gemacht, Gott in der Welt widerzuspiegeln. Uns wurde Verantwortung für die Schöpfung gegeben.

In 1. Mose 2 sehen wir, dass Gott uns in ein Leben gestellt hat, in dem wir freie Möglichkeiten haben, aber auch Verbote. Doch diese Verbote dienen zu unserer Sicherheit und unserem Gedeihen. Interessanterweise ist gerade die Fähigkeit, sich zu entscheiden und Gottes Grenzen zu respektieren, das, was uns menschlich macht.


Eine riskante Entscheidung

Der Gott hat den Menschen im Garten ein Wahl gegeben. Man darf alle den Früchte von jedem Baum essen sogar das Baum des Lebens. Aber sie dürfen nicht von den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen essen, „denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes sterben“ (1 Mose 2,17). Es ist wie Karl Barth geschrieben hat. Diese Geschichte ist der ersten Bund mit Menschheit, der Gott gemacht hat. In eine Richtung ist das Leben und in der andere gibt es Tod. Man kann in Einheit mit dem Schöpfer leben oder in der Trennung. Der Wahl gehört zu uns.

Warum ist das so? Dieser moralische und geistliche Wahl macht uns wie Menschen. Gott hat sein Atem in uns gehaucht (1 Mose 2,7). Er hat den Mensch in einem Garten gestellt, um er zu bebauten und bewahrten (1 Mose 2,16). Und der Mensch war auch der Zugang zum Baum des Lebens gegeben: unsterblich Leben. Deswegen könnten der Mensch Gottes Ebenbild Wiederspiegeln und ausleben. Der Mensch war ein Priester in Gottes Schöpfung. Aber der Mensch hat ein Verantwortung in eine gehorsam Beziehung mit Gott zu behalten.

Im Exil vom Garten

Wir leben jetzt in einem Welt, in dem wir von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen gegessen haben (1 Mose 3,1-7). Das heißt, dass wir nach ein moralische Erkenntnis gesucht habe, dass darüber hinaus geht, was für uns Gesund war.

Auch ihr wart tot durch eure Übertretungen und Sünden, in denen ihr früher gewandelt seid nach der Art dieser Welt, unter dem Mächtigen, der in der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams. Unter ihnen haben auch wir alle einst unser Leben geführt in den Begierden unsres Fleisches und taten den Willen des Fleisches und der Vernunft und waren Kinder des Zorns von Natur wie auch die andern. (Epheser 2,1-3)

Laut Paulus haben wir alle, genau wie Adam im Garten Eden, das Exil erlebt. Diese Geschichte ist keine Mythologie, zu der wir keinen Bezug finden können. Sie beschreibt unsere eigene Geschichte. 

Zum Beispiel haben meine Eltern mich gewarnt, dass die Trunkenheit zu einer schlechten Ende führen könnte. Aber ich war neugierig. Ich war bewusst über die Idee von Trunkenheit. Aber meine Erkenntnis war abstrakt. Gegen der Weisheit meine Eltern wollte ich Trunkenheit erfahren. Das erste mal kann ich sage, dass ich fast ertrunken haben.

Wir leben jetzt in ein Welt, in deem wir ja betrunken haben. Wir haben immer noch den Kater. Und wir ertrunken. Wir waren vom Garten und das Baum des Lebens verbannt. Wir leben in Exil von Gottes Gegenwart. Das Bund mit dem Schöpfer war verbrochen.

Das Baum der Heilung

Hansa Platz in Dortmund, Deutschland

Gott hat einen Weg zurück zum Garten und das Baum des Lebens gemacht. Er hat durch Abraham, Mose und das Bund von Israel angefangen. Er hat ein neues Bund für Menschen durch Israel gemacht. Aber das war nur ein Vorbereitung für etwas größer. Das Haupt Ziel war die Erfüllung des Erlösungsplan durch Jesus Christus. In der Offenbarung sind wir ein Vision davon bezeigt:

Und er zeigte mir einen Strom lebendigen Wassers, klar wie Kristall, der ausgeht von dem Thron Gottes und des Lammes, mitten auf ihrer Straße und auf beiden Seiten des Stromes Bäume des Lebens, die tragen zwölfmal Früchte, jeden Monat bringen sie ihre Frucht, und die Blätter der Bäume dienen zur Heilung der Völker. (die Offenbarung 22,1-2)

In dieser Bild sehen wir die Wiederherstellung des Garten. Durch sein Leben, Tod, und Auferstehung hat Jesus ein Weg gegeben, in dem Wir geistliche Heilung bekommen könnten. Jesus hat der Exil von Tod für uns erfahren, so dass wir mit der Schöpfer versöhnt werden könnten. Er ist für uns auf dem „Baum“ gekreuzigt, dass wir ein neuen Zugang zu ihm als das Baum des Lebens bekommen könnten.

Wir sind vergeben und versöhnt von Vater und können wieder in seine Gegenwart hineintreten. Ja, wir sterben noch im Fleisch, aber wir werden mit Jesus auferstanden werden. Diese ewige Leben beginnt trotzdem heute, als wir in Beziehung mit Gott in Jesus und in der Heilige Geist sind.


Was können wir tun?

Wie kann man ein erfülltes, gesundes und glückliches Leben führen? Wie können wir wieder in Gottes Garten wieder kommen und lernen wieder er zu behaupten und bewahren?

Gottes Atem empfangen

Da machte Gott der HERR den Menschen aus Staub von der Erde und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. (1 Mose 2,7)

Als Gott uns den natürlichen Atem gegeben hat, kann er auch seinen Heiligen Geist in uns hauchen. Oder wie es einen Strom von Wasser in der Mitte des Gartens gibt, so gibt es auch den Strom des lebendigen Wassers aus Gottes Gegenwart.

Wir sind mit etwas geschaffen, das uns von Tieren und auch von KI-Androiden unterscheidet. Wir haben eine tiefe Seele und einen Geist, die für eine Verbindung mit dem Schöpfer gemacht sind.

Auf Gottes Wort ernähren

Und Gott der HERR ließ aufwachsen aus der Erde allerlei Bäume, verlockend anzusehen und gut zu essen, und den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen. (1 Mose 2,9)

Durch Gottes Geist haben wir auch die Fähigkeit, uns für Jesus zu entscheiden. Diese Entscheidung gibt es auch heute noch: Jesus, der wahre Baum des Lebens. Obwohl wir noch den ersten Tod erleben müssen, haben wir schon jetzt Zugang zu Gottes ewigem Leben. Die Ewigkeit beginnt jetzt – in einer Beziehung mit Jesus Christus.

Wenn wir Zeit mit Jesus verbringen, wenn wir Ja zu ihm sagen und auf sein Wort hören, werden unsere Seele und unser Geist genährt. Wir werden von unserer geistlichen Krankheit geheilt und von unserer Gebrochenheit wiederhergestellt.

Gottes Garten bewahren

Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte. (1 Mose 2,15)

Wenn wir in Gottes Reich kommen, treten wir auch in seinen neuen Garten ein. Die Sprache hier ist ebenfalls eine Sprache, die für Priester verwendet wird. Die Schöpfung ist Gottes Tempel, und wir sind Priester – Vertreter Gottes auf der Erde. Unsere Verantwortung ist es jetzt, Gottes neuen Garten zu bebauen und zu bewahren, der sich in der Kirche und Gemeinde widerspiegelt.

Das bedeutet, dass wir zuerst unsere eigene Seele und unsere Beziehung zu Gott bebauen und bewahren müssen. Danach können wir uns auch um andere Menschen kümmern und ihnen helfen, den Garten in ihrer eigenen Seele zu bebauen und zu bewahren.


Vater, ich wende mich an Jesus, unseren Baum des Lebens. Erfülle mich mit deinem Leben. Durch dein Wort und deinen Geist werde ich deinen Garten pflegen und bewahren. Ich werde in meinem Glauben wachsen und deinen Mission leben.

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert